Paleo und Testosteron – Was kann die Steinzeit-Diät wirklich?
Paleo und Testosteron – Was kann die Steinzeit-Diät wirklich

Paleo und Testosteron – Was kann die Steinzeit-Diät wirklich?

Paleo und Testosteron.

Heute beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen der „Steinzeit-Diät“ auf das männliche Hormon. Jeder Ernährungsstil ist im Grunde einzigartig und hat natürlich dadurch seine Vor- und Nachteile, wobei die größten Tücken durch die heutigen Herstellungsverfahren entstehen. Sei also auf der Hut und bedenke vorher, was Dein Körper bekommt.

Finden wir aber heute erst einmal heraus, ob die Paleo-Diät ihrem, in letzter Zeit ansteigendem, Hype gerecht wird und auch gut für das männliche Hormonsystem ist, oder sie ihrem Ruf doch nicht ganz gerecht wird.

Um die Frage zu beantworten, ob Paleo und Testosteron gut zusammen passen, müssen wir zunächst einmal wissen wie die Steinzeit-Diät überhaupt aussieht…

 

 

 

Was ist Paleo?

Paleo-Rezept

Die „Anhänger“ der Paleo-Diät (Steinzeit-Diät bzw. Steinzeit-Ernährung) schauen sich im Grunde die Evolution an und orientieren sich an der Ernährungsweise der Jäger und Sammler. Anschließend versuchen sie diese mit den heute verfügbaren Lebensmitteln „nachzuahmen“.

Mit anderen Worten: Ernähre Dich wie ein Urmensch.

Lebensmittel, welche in der damaligen Zeit gang und gäbe waren, bilden also heute die Ernährung. Dazu zählen unverarbeitete Lebensmittel, wie sie von Mutter Natur gegeben worden sind:

  • Gemüse & Obst
  • verschiedene Nüsse & Samen
  • tierische Lebensmittel wie Eier, Fische & Fleisch
  • gesunde und hochwertige Fettquellen

Wichtig sind aber auch Lebensmittel, welche nicht gegessen werden sollten. Hierbei handelt es sich um Milch- und Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Zucker, sowie alle anderen industriell- und chemisch-hergestellten Zusatzstoffe. Dazu zählen ungesunde Fette, sowie alle Arten von künstlichen Zusätzen.

Wie Du erkennen kannst, lautet hier die Regel „Je natürlicher, desto besser!“. Keine schlechte Regel, wenn Du mich fragst. Doch das reicht nicht aus, um zu sagen wie gut diese Ernährungsweise für Dein Testosteron ist.

 

 

Ein weiteres Merkmal von Paleo, ist die Makronährstoffverteilung. Hier orientiert man sich am Aufbau des menschlichen Körpers. Da unser Körper – abgesehen vom Wasser – ca. zu 60 % aus Fetten und in etwa zu 20 % aus Proteinen besteht, ist es laut den Paleo-Anhängern sinnvoll seine Nahrung im ähnlichen Verhältnis aufzunehmen.
Die meistverbreitete Makronährstoffverteilung die ich finden konnte, sieht also folgendermaßen aus: 50 bis 60 % Fette, 15 bis 20 % Proteine und 20 bis 35 % Kohlenhydrate.

Da Du jetzt eine kleine Vorstellung hast, wie die Sache aussieht, gehen wir im nächsten Abschnitt ein wenig mehr in die Tiefe und schauen uns das Ganze genauer an. Wie gut passen also Paleo und Testosteron zusammen?

 

 

 

Paleo und Testosteron

Um es schon mal vorwegzunehmen. Paleo kann, für jemanden der sein Testosteron erhöhen will, sehr hilfreich sein. In diesem Abschnitt gehen wir ein wenig ins Detail und erkunden die Ernährung unserer Steinzeit-Vorfahren.

Die Grundlage der Peleo-Diät bildet das Gemüse. Ja Du hast richtig gehört!

 

Gemüse ist ein Hauptteil der Paleo Ernährung

Viele Leute denken, dass das wichtigste Element das Fleisch bzw. tierische Proteinquellen sind. Jedoch ist das nicht der Fall. Gemüse soll reichlich zu sich genommen werden, um den Körper mit den weitaus wichtigeren Mikronährstoffen (Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Ballaststoffe, etc.) zu versorgen. Hier hat man eine große Auswahl und das Grünzeug steht immer auf dem Speiseplan (als Beilage, oder sogar als Hauptgericht). Gemüsesorten versorgen Dich aber nicht nur mit den lebenswichtigen Mikronährstoffen. Sie sind ebenfalls in der Lage Testosteron zu erhöhen, bilden deswegen auch in unserer Strong Generation Testosteron-Diät einen wichtigen Pfeiler und sind aus diesen beiden Gründen essentiell.

Schaue mal hier rein: 14 Gemüsesorten die Dein Testosteron erhöhen

 

 

Gesunde Fettquellen sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil. Wichtigste Quellen sind Olivenöl, Avocados, Kokosöl, aber auch Sesamöl, Walnuss-Öl und Palmöl. Auch hier bekommt Paleo einen Punkt, da vor allem die ersten drei Kollegen wichtige T-Booster sind, die uns mit hochwertigen Fettsäuren versorgen.

Alle Infos zu den richtigen Fetten, um Testosteron zu erhöhen, findest Du hier: Fette: Welche sind am wichtigsten für Dein Testosteron? Die besten Fettquellen findest Du aufgelistet hier.

 

 

Proteine werden aus Eiern, Fischen bzw. Meeresfrüchten und natürlich verschiedenen Fleischsorten bezogen. Hier soll auf die Qualität geachtet werden, d.h. man sollte die Quellen so natürlich wie es geht kaufen. Die Tiere sollten möglichst in ihrem natürlichen Lebensraum und mit ihrer, in diesem Lebensraum vorhandenen, Nahrung aufwachsen und leben.

Dadurch kommt man in den Genuss von hochwertigen Aminosäuren und Fetten. Mehr dazu im folgenden Artikel: Haben Proteine einen Effekt auf Testosteron?

 

 

Was ist mit Obst? Obwohl Obst wichtige Vitamine liefert, wird bei der Paleo-Diät, auf Grund des Fruktose-Gehaltes, mit diesen Lebensmitteln nicht übertrieben. Wichtige Quellen sind Beeren und andere Sorten mit geringem Fruktoseanteil.

Auch wir empfehlen bei der Testosteron-Diät, nicht die ganzen Kalorien in Form von Obst zu sich zu nehmen. 😀 Doch es gibt unter allen Früchten einige richtig starke T-Booster, auf die zumindest ich nicht verzichten will. Ich übertreibe es zwar nicht, jedoch ist bei mir eine dieser leckeren Obstsorten immer auf meinem täglichen Testosteron-Speiseplan.

 

 

 

Unverarbeitete Lebensmittel sind das A und O der Paleo Diät

Ein weiteres Merkmal ist der Verzicht, auf alle verarbeiteten Lebensmittel. Hierbei sind Lebensmittel gemeint, welche seit „neustem“ zu finden sind, wie zum Beispiel Zucker, ungesunde Fette (Trans-Fette) und künstliche Zusatzstoffe, welche nur den Geschmack „aufbessern“ und im Gegenzug der Gesundheit schaden.

Jedoch sind ebenfalls Hülsenfrüchte, Getreide- und Milchprodukte tabu. Du hast richtig gelesen. Auf Hülsenfrüchte und Getreide soll verzichtet werden, um von schädlichen Lektinen, Phytaten und allen Formen von Gluten Abstand zu nehmen. Milch ist ebenfalls eine schwierige Sache, da die meisten Menschen auf Laktose nicht gerade positiv reagieren und ebenfalls die Wachstumshormone in Milch den Hormonhaushalt stören könnten.

Es muss allerdings dazu gesagt werden, dass man Hülsenfrüchte auch gesund zubereiten kann, indem man sie beispielsweise keimt.

Leute, welche weniger Probleme mit Milch haben, können auf hochqualitative und unverarbeitete Milchprodukte zurückgreifen. Dazu zählt beispielsweise Rohmilch und Kefir, sowie an sich alle möglichen fermentierten Milchprodukte. Diese können mit den darin enthaltenen Bakterien Punkten, für die sich Dein Darm bedanken wird. Von der „üblichen Supermarkt-Milch“, welche homogenisiert oder pasteurisiert wurde, sollte man jedoch die Finger lassen.

Unter diesen Einschränkungen werden die Testosteronwerte jedoch ebenfalls nicht leiden. Zusätzlich verzichtet man auf ein paar Testosteron-Killer, wie Zucker und Co.

 

 

 

Fazit

Wenn man sich die einzelnen Pfeiler der Paleo-Diät objektiv anschaut, dann kann man mit Sicherheit sagen, dass diese Diät in Sachen Testosteron erhöhen durchaus gut punkten kann. Man wird mit guten Proteinen versorgt, vorausgesetzt die Lebensmittel weisen eine gute Qualität auf. Die Fette sind ebenfalls fast alle gut für unser Männlichkeitshormon und an sich auch mit sehr vielen gesundheitlichen Vorteilen verbunden.

Ein weiterer Punkt, der sehr positiv ist, ist der Verzehr von sehr viel Gemüse. Dadurch wird man mit allen möglichen Mikronährstoffen versorgt und unterstützt somit den Körper bei seinen wichtigen Aufgaben.

Hast Du Lust zu erfahren, wie Du Deine Testosteronwerte natürlich erhöhen kannst, dann schaue in den folgenden Artikel rein:

Wenn Du Deine Testosteronwerte optimieren willst und Du neu bist, nutze einfach unsere Schritt für Schritt Testosteron-Optimierung.

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Bis zum nächsten Mal!

Brian

Quellen der Bilder:

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