Pornosucht – Wie Sex mit dem Computer uns langfristig schädigt
Bild mit einer Frau

Pornosucht – Wie Sex mit dem Computer uns langfristig schädigt

Pornosucht ist ein Thema über das selten gesprochen wird. Das Thema ist jedoch allgegenwärtig und die langfristigen Folgen sollten nicht unterschätzt werden.

Das Internet ist eine geniale Erfindung, die dir den Zugang zu allen möglichen Informationen ermöglicht und dadurch ungeahnte Möglichkeiten eröffnet. Du darfst jedoch nicht vergessen, dass alles im Leben auch eine „dunkle“ Seite hat. Wenn ich etwas negatives am Internet aussetzen könnte, dann wäre das der Zugang zu unendlich vielen Pornoseiten.

Verstehe mich nicht falsch. In diesem Artikel habe ich nicht vor dir einen Vortrag zu halten, was du falsch gemacht hast. Ich schreibe diesen Artikel aus einem bestimmten Grund: Aufklärung. Die Frage Die ich aus diesem Grund in den Raum stelle ist Folgende:

Können dir Pornos helfen der Mann zu werden der du sein willst, oder zerstören sie vielleicht den Mann der du sein könntest?

Ich will dir hier klar machen, wie Pornos deine Testosteronwerte in den Keller hauen, dass sie dich abhängig machen wie eine Droge und dass sie dir deine Männlichkeit wegnehmen. Mit anderen Worten, du entwickelst dich zu einem Loser.

Was ich genau damit meine erfährst du in diesem Artikel. Also los geht´s!

 

 

 

Ein richtiger Mann schaut keine Pornos

 

Die Tatsache, dass Pornos in heutiger Zeit praktisch für jeden zugänglich sind, trägt einige negative Folgen mit sich. Per Mausklick kannst du dir alle möglichen Phantasien anschauen die sogar noch benutzerfreundlich nach Kategorien sortiert sind. Man(n) will schließlich die Bedienung erleichtern. Du hast also nach kurzer Zeit ein paar Videos gefunden die dir gefallen und schon sind einige Tabs geöffnet. Dadurch hast du sogar den Luxus und kannst auf ein anderes Video wechseln, wenn eines der Videos nicht schnell genug lädt. Nach einiger Zeit ist das ganze Spektakel auch schon vorbei und das Taschentuch voll.
Dieses Verfahren kennen wir alle. Doch was genau ist gerade mit dir passiert?

Schauen wir uns das ganze erst mal von außen an:

Du bist also in einem Zimmer und sitzt vor deinem PC und masturbierst darauf, wie ein anderer Kerl ein Frau vögelt mit der du eigentlich gerne Geschlechtsverkehr hättest. Allein das schon sieht für mich nicht nach einer Aktion aus, die ein richtiger Mann machen würde. Du kannst dich ebenfalls darauf verlassen, dass dein Selbstwertgefühl ordentlich darunter leiden wird. Denn keiner tut sich etwas Gutes, wenn er dieses Szenario mehrmals die Woche wiederholt. Was ich dir damit sagen will ist, dass jedes mal wenn du einen Porno guckst, du eigentlich richtigen Sex mit einer realen Person haben solltest. Stattdessen masturbieren die meisten vor einem Bildschirm.

 

 

 

Dein Energielevel sinkt

Verzweifelt

Kommen wir zum nächsten Punkt: Das Energielevel. Du kennst bestimmt das Gefühl, welches du hast nachdem du zu einem Pornoclip masturbiert hast. Man fühlt sich faul, leer, antriebslos, müde und ohne Motivation.

Womit hat das zu tun?

Unsere Gene haben im Grunde nur ein einziges Ziel. Sie wollen nur überleben bzw. sich fortpflanzen. Wenn du also einen Porno anschaust und dazu masturbierst, dann denkt dein Gehirn, dass es einen evolutionären Jackpot getroffen hat. Wann hatten unsere Vorfahren denn schon die Gelegenheit dazu so viele nackte Frauen auf einmal zu sehen?

Mit anderen Worten: Du lügst dein Gehirn an, indem du im vorgaukelst, dass du dich gerade fortgepflanzt hast und somit deine Gene weiter gegeben wurden. Anschließend fährt dein Gehirn das System runter um sich auszuruhen und signalisiert es dir mit den oben genannten Symptomen. Die Folgen können sich auf deinen Alltag verlagern, das ist ja wohl klar!

Als ich diesen Bereich in Angriff genommen habe, konnte ich einige große Veränderungen in meinem Alltag feststellen. Ich kann es dir schwer beschreiben, wenn du es selber noch nicht ausprobiert hast. Es hat sich aber ungefähr so angefühlt, als ob ich die Energie nicht verpuffen, sondern in scharfe Gedanken, mehr Motivation und mehr Energie umwandeln würde.

An dieser Stelle könntest du dich vielleicht fragen, ob richtiger Sex nicht auch einige negative Folgen mit sich zieht.

Dem muss ich widersprechen. Hier zwei Studien (Studie, Studie). Die erste Studie zeigt, dass die Testosteronwerte bei 11 Paaren höher nach dem Geschlechtsverkehr waren, als vorher. Die andere Studie fand heraus, dass ältere Männer die mehr Sex haben, auch höhere T-Werte aufweisen, als Gleichaltrige die weniger bis keinen Sex haben.
Man ist sich zur Zeit nicht sicher warum richtiger Sex Testosteron steigert während Masturbation es nicht tut. Wenn man es aber ganz simpel betrachtet, dann kann es an den folgenden Aspekten liegen:

  1. weibliche Pheromone (Gerüche einer Frau)
  2. Berührungen (dort werden auch bestimmte Botenstoffe freigesetzt)
  3. das Gefühl der Dominanz
  4. das Erfolgsgefühl, welches man verspürt sobald man mit einer schönen Frau Sex hat.

 

 

 

Pornosucht? – Ich doch nicht…

Wie entsteht eine Pornosucht?

Wie entsteht eine Pornosucht bzw. eine Sucht an sich? Wenn Drogensüchtige ihre Drogen nehmen, dann wird eine große Ladung Dopamin (Glückshormon) ausgestoßen, wodurch gute Gefühle entstehen. Der Körper speichert in diesem Fall, dass er durch Pornos Dopamin bekommt und verlangt nach mehr. Und schon sitzt du wieder vor dem PC uns suchst die Kategorien durch. Um weiterhin den selben Effekt zu haben und in diesen Dopamin-Rausch zu gelangen, ist man gezwungen sich neue Kategorien anzuschauen, die im Endeffekt immer weniger etwas mit richtigen Sex zu tun haben. Allein wie es in den Pornofilmen zu dem Geschlechtsverkehr kommt (nach wenigen Minuten landen die Leute in der Kiste) hat rein gar nichts mit dem richtigem Leben zu tun.

Diese Studie bestätigt, dass es tatsächlich so etwas wie eine Pornosucht gibt und glaub mir, es sind mehr Männer davon betroffen als du glaubst.

Am Ende führt das oft dazu, dass die meisten Männer nackte Frauen nur auf dem Bildschirm sehen und sexuelle Erfahrungen fast nur mit ihrer Hand haben.

 

 

 

Pornos & Testosteron

Pornosucht Folgen und Auswirkungen

Kommen wir zu dem Thema, das uns auch auf dieser Seite beschäftigt. Wie wirkten sich die Pornosucht auf dein Testosteron aus?

Hier erst einige Studien für dich:

Bei dieser Studie hat man 3 Wochen junge und gesunde Männer unter anderem auf deren Testosteronwerte untersucht. Diese sollten für 3 Wochen nicht masturbieren. Man stellte am Ende fest, dass die Testosteronwerte gestiegen sind.

Hier eine Studie die herausfand, dass zwar das Testosteron durch Masturbation nicht gesenkt wird, jedoch die Anzahl deiner Androgen-Rezeptoren verringert wird. Dadurch kann sich das Testosteron nicht an die Rezeptoren binden und ist nicht in der Lage seine Wirkung zu entfalten. Erst nach mehreren Tagen haben sich die Rezeptoren wieder regeneriert. Wenn man aber regelmäßig und fleißig solche Seiten besucht, dann wird das nichts mit der Regeneration.

Hier noch eine interessante Studie die festgestellt hat, dass jedes mal wenn du masturbierst, deine Östrogenwerte (weibliche Hormone) ansteigen. Das ist genau das Gegenteil von dem was wir eigentlich wollen.

Man kann daraus schließen, dass durch regelmäßigen Pornokonsum die Östrogenwerte ansteigen und die Anzahl der Androgen-Rezeptoren verringert wird, so dass Testosteron seine Effekte nicht effektiv entfalten kann. Du siehst also, dass Pornosucht und Testosteron nicht gerade die besten Freunde sind.

Alles über die Androgenrezeptoren und wie du sie erhöhst, findest du hier:

Da ich mir dessen bewusst bin, wie schwierig es ist seinen Pornokonsum in den Griff zu kriegen und viele Männer dieses Problem falsch angehen, haben ich mir damals etwas ausgedacht. Es war meine Methode der Ponosucht „Adieu“ zu sagen…

 

 

 

Pornosucht – Die Challenge

Mache nicht den Fehler und sage „Ab heute gucke ich keine Pornos mehr“. Das ist ein Ziel, welches viele als zu hoch ansetzen und dadurch auch sehr schwer umsetzen können.

Mein Vorschlag: Mache dir eine 30 Tage – Challenge, in der du dir vornimmst, in diesem Zeitraum weder einen Porno anzumachen, noch zu masturbieren. Konzentriere dich dabei immer auf den aktuellen Tag, indem du dir versprichst an diesem Tag auf keinen Fall in die Falle der Pornoindustrie zu tappen. Das hat den Hintergrund, dass ein Tag leichter zu bewältigen ist als ein Monat. Wenn du dich immer auf einen Tag konzentrierst, dann ist der Monat schneller vorbei als du denkst und nebenbei hast du etwas geschafft, was viele nach 3 Tagen aufgeben.

Wirst du jedoch erneut rückfällig, ist das auch nicht der Weltuntergang. Eine Sucht bzw. Gewohnheit loszuwerden ist alles andere als einfach. Es erfordert Disziplin und Gedult. Wenn du also wieder rückfällig geworden bist, dann macht dich nicht selber fertig. Glaube mir, ich habe es damals gemacht und es ist nichts weiter als Selbstsabotage. Es ist nunmal passiert und jeglicher Ärger wird nichts daran ändern. Das Beste was du machen kannst ist meiner Meinung Folgendes: Errinere dich wie es dazu gekommen ist. Meistens gab es einen Impuls (z.B. ein Bild einer schönen Frau im TV oder Internet) welcher dich dazu verleitet hat. Merke dir diese Impulse immer für das nächste Mal, wodurch du in der nächsten Situation darauf achten kannst und die Chance minimierst wieder bestimmte Seiten in Google zu suchen. 😉

 

 

 

Fazit

Männer schauen meiner Meinung nach nur aus einem Grund Pornos: Sie wollen die sexuelle Energie einer Frau irgendwie spüren. Dauerhafter Konsum führt dann wie wir herausgefunden haben zu einer Pornosucht. Aus diesem Grund möchte ich dir eine Frage stellen:

Welcher Typ macht wohl einen besseren Eindruck auf eine Frau?

Typ A: Jemand der stundenlang zu Pornos masturbiert, ein kleiner Loser wird, weil sein Testosteron sich nicht an die Androgen-Rezeptoren binden kann, dann rausgeht und nicht einmal in der Lage ist richtigen Augenkontakt mit einer Frau zu halten.

Typ B: Jemand der seine sexuelle Energie nicht durch Pornos verpufft. Dieser kann jetzt seine Zeit besser bzw. anders nutzen. Er schämt sich nicht wer er ist und ist auch in der Lage intensiven Augenkontakt mit Frauen zu halten. Bei diesem Typen arbeiten die Androgen-Rezeptoren einwandfrei, sodass er in den vollen Genuss von seinem Testosteron kommt.

Ich bin mir sicher, dass jeder weiß welcher Typ anziehender auf eine Frau wirkt. Dieser Typ kannst du sein. Es liegt im wahrsten Sinne des Wortes in deiner Hand. Also entscheide selbst.

Den Genuss“ von Testosteron kannst du hier nachlesen:

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In diesem Sinne, danke für´s Lesen. Noch eine letzte Sache… Scheiß auf die Pornosucht und raus in die richtige Welt!

Brian